Gro­ße Fens­ter­flä­chen sor­gen in Kran­ken­häu­sern und medi­zi­ni­schen Ein­rich­tun­gen für hel­le Räu­me und einen gepfleg­ten Gesamt­ein­druck. Ihre Rei­ni­gung muss sorg­fäl­tig geplant wer­den, weil Pati­en­ten, Besu­cher und Beschäf­tig­te mög­lichst wenig beein­träch­tigt wer­den sol­len.

Pla­nung und Abstim­mung sind ent­schei­dend

Vor Beginn der Arbei­ten soll­ten Zugän­ge, Arbeits­zei­ten und sen­si­ble Berei­che mit der ver­ant­wort­li­chen Stel­le abge­stimmt wer­den. In Ein­gangs­be­rei­chen, Pati­en­ten­zim­mern oder stark fre­quen­tier­ten Flu­ren kön­nen ande­re Zeit­fens­ter sinn­voll sein als bei außen­lie­gen­den Glas­fas­sa­den.

Bei schwer erreich­ba­ren Fens­tern müs­sen außer­dem siche­re Zugangs­ver­fah­ren fest­ge­legt wer­den. Je nach Gebäu­de kom­men Tele­skop­stan­gen, Rein­was­ser­sys­te­me oder geeig­ne­te Hub­tech­nik infra­ge.

Glas­rei­ni­gung und Kran­ken­haus­hy­gie­ne unter­schei­den

Eine pro­fes­sio­nel­le Fens­ter­rei­ni­gung ent­fernt Staub, Griffspu­ren, Wit­te­rungs­rück­stän­de und ande­re sicht­ba­re Ver­schmut­zun­gen. Sie ersetzt jedoch kei­ne medi­zi­ni­sche Flä­chen­des­in­fek­ti­on und kei­ne kli­ni­schen Hygie­ne­plä­ne. Für hygie­nisch sen­si­ble Innen­be­rei­che gel­ten die Vor­ga­ben des jewei­li­gen Hau­ses.

Mate­ri­al­ge­rech­te Rei­ni­gung

Glas, Rah­men, Dich­tun­gen und Fens­ter­bän­ke benö­ti­gen pas­sen­de Arbeits­mit­tel. Auf der Außen­sei­te kann eine Rein­was­ser­rei­ni­gung eine strei­fen­ar­me Rei­ni­gung ohne Rück­stän­de ermög­li­chen. Im Innen­be­reich wer­den Ver­fah­ren und Rei­ni­gungs­mit­tel auf Mate­ri­al, Ver­schmut­zung und Nut­zung abge­stimmt.

Ein ver­läss­li­cher Ablauf, klar abge­grenz­te Arbeits­be­rei­che und die Abstim­mung mit dem Gebäu­de­ma­nage­ment sind bei medi­zi­ni­schen Ein­rich­tun­gen eben­so wich­tig wie das sicht­ba­re Rei­ni­gungs­er­geb­nis.